Jeder, der schon einmal an einer Supermarktkasse gestanden hat, weiß, was ein Barcode ist.
Nimmt man einen beliebigen Artikel aus dem Regal, fällt sofort der allgegenwärtige Barcode ins Auge. Dieser Barcode, bestehend aus schwarzen Balken und einer Zahlenreihe, dient dazu, Lagerbestände zu erfassen und den Einkaufspreis zu berechnen.
Der Barcode scheint schon immer existiert zu haben, aber erst 1974 wurde er allgemein üblich.
Geschichte des Barcodes
Der erste Barcode wurde 1932 von Wallace Flint erfunden, der von einem automatisierten System für Einzelhandelsgeschäfte träumte. Die damalige Technologie verhinderte jedoch seine Weiterentwicklung.
Barcodes waren zwar schon 1966 verfügbar, wurden aber erst 1973 allgemein üblich. Und das erste Produkt mit Barcode? Wrigley's Kaugummi.
Im Jahr 1991 wurde das Streifenmuster eingeführt, das wir auch heute noch verwenden.
Was sind QR-Codes?
Barcodes sind eindimensional, da sie nur in eine Richtung gelesen werden können.
Viele Unternehmen mussten mehr Informationen unterbringen, und so entstand das 2D-Format. Es ermöglichte das Lesen von links nach rechts und von oben nach unten und bot die Möglichkeit, deutlich mehr Daten auf kleinem Raum darzustellen.
Ein japanisches Unternehmen ging noch einen Schritt weiter und fügte eine Positionserkennung hinzu, um den Lesevorgang weiter zu beschleunigen. So entstand der Quick Response oder QR-Code.
Arten von Barcodes und QR-Codes Es gibt rund 30 verschiedene Barcode-Formate, einschließlich des QR-Codes.
Jede Art von Code wird in rein numerische, alphanumerische (nur Text und Zahlen) und zweidimensionale Codes unterteilt. Die ersten beiden werden als eindimensional oder 1D bezeichnet und erstrecken sich seitlich. Die 2D-Formate wie QR-Codes haben die Form eines Quadrats oder Rechtecks.
Gängige Barcode-Typen sind:
Code 128 stellt sowohl Buchstaben als auch Zahlen dar und ist dank seines umfangreichen Zeichensatzes leicht zu scannen. Er unterstützt auch ASCII-Symbole, also Zeichen wie das Dollarzeichen $.
QR-Codes gehören zu den gängigsten 2D-Barcodes und können bis zu 7.089 Zeichen speichern. Weitere 2D-Typen sind:
- Data Matrix
- PDF17
- aztekisch
Sie werden bald erfahren, wie Sie all diese 2D-Formate sowie Code-128-Barcodes mithilfe des QR-Code-Generators von PDF4me erstellen. Doch bevor Sie lernen, wie man QR-Codes erstellt: Wozu werden sie im Alltag verwendet?
Wozu werden QR-Codes verwendet?
In QR-Codes lassen sich alle möglichen Daten speichern, zum Beispiel Kontaktdaten und Website-Links. Man sieht sie in Zeitschriften, auf Plakaten, in Schaufenstern oder sogar auf T-Shirts.
Der Hauptgrund für ihre große Beliebtheit ist, dass man zum Lesen keinen Laserscanner benötigt.